... oder der Schwierigkeit, Chancen und Risiken richtig wahrzunehmen.
Subjektive Wahrnehmung muss nichts mit der objektiven Realität zu tun haben. Auch solide Fakten
gehen immer durch den Filter unserer persönlichen Erfahrung und der momentanen Stimmung -
sie werden emotional interpretiert.
Übertragen auf die Kapitalmärkte heißt dies: Nach einer längeren Phase ohne nennenswerte Risiken
neigen wir dazu, diese unterzubewerten. Haben wir jedoch erleben müssen, wie risikoreich eine
Anlage sein kann, sehen wir eher das Risiko im Vordergrund als die Chance. Beides ist für die
Bestimmung der langfristigen Anlagestrategie jedoch fatal. Neben den persönlichen Faktoren wie
Anlagedauer, Vermögensstruktur, Zielsetzung, Liquiditätsbedarf, Steuern, etc. ist die realistische
Einschätzung von Risiko und Chance eine wichtige Basis für die Struktur der Vermögensanlage.
Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) veröffentlicht regelmäßig das so genannte Renditedreieck für
den Deutschen Aktienmarkt auf Basis des DAX. Der Betrachter kann darin beliebige Ein- und
Ausstiegszeitpunkte definieren und erkennt sofort die Rendite, die seine Aktienanlage erbracht
hätte. Er sieht aber auch den Verlauf der Renditen in diesem Zeitraum, und damit auch die
Schwankungen seiner Kapitalanlage. So werden Risiko und Ertrag realistisch deutlich und erlebbar.
Wir haben diesen Ansatz weiterentwickelt, nun lassen sich ganze Vermögensstrukturen mit
unserem Rendite-Risiko-Radar abbilden. Der Anleger kann jetzt die Gesamtentwicklung seines
Vermögens erleben bzw. simulieren.